Ein anderes meiner Lieblingsbücher ist eine Geschichte über die
Bibliothekarin Mara de Món, die eines Tages aus dem Nichts in einer
Bibliothek erscheint, in der es alle Bücher gibt, die jemals sind, waren oder
sein werden. Ihr Interesse ist es, alle Bücher zu lesen und Bücher zu
verleihen. Dabei besuchen sie allerlei interessante Kund*innen, von
denen einige ihr ganz schön viel Macht und verschiedene Absichten
unterstellen. Gegebenenfalls müssen sie dran glauben, metaphorisch sowie
wörtlich. Mara hingegen möchte eigentlich einfach nur ihren Interessen
nachgehen und ist verwirrt von alledem, aber auch relativ gleichgültig
dem gegenüber.
Mit Sina spreche ich in meinem Alltag gern über Bücher und Worldbuilding, – es ist
mir jedes Mal ein großes Vergnügen. Ich durfte in allerlei Texte reinlesen, aber dieser
hat es mir besonders angetan. Ich zähle dieses Buch durchaus zu meinen liebsten
Büchern. Ich fühle mich in vielerlei Hinsicht in der Hauptfigur gesehen.
Ich mag die Horrorelemente und die vorurteilsfreie Begegnung mit denselben. Ich
mag die Stimmung und das hier gezeichnete Bild von Erwartungen und Verwirrung, wo die
denn bitte herkommen und was die sollen und ich will das alles nicht, aber so what, ich
mach jetzt einfach weiter mein Ding, denn was soll ich sonst tun.
Sina hat das Buch einfach als ein Randprojekt für sich selbst und ein paar Befreundete
geschrieben, darunter mich, und hat eigentlich keine eigene Veröffentlichungsabsicht, aber
ist sehr einverstanden damit, dass ich es als Hörbuch produziere und auf meiner Homepage
zur Verfügung stelle.
Ich hoffe, es erreicht ein paar weitere, denen es so guttut wie mir!